Obamas Verrat an Israel: Von Kairo bis zum Sicherheitsrat

Vor der Wahl Obamas, war den meisten politikinteressierten Israelfreunden klar, dieser Mann, sollte er gewählt werden, würde kein Freund Israels sein.

Diese Vorahnung sollte leider wahr werden. Obama begann seine Außenpolitik mit dem Besuch im Nahen Osten, jedoch nicht bei dem einzigen demokratischen Verbündeten Israel, sondern in Kairo, Ägypten. Es sollte ein zeichen an die islamische Welt sein. Schon in dieser Rede, deren Überschrift „Ein Neuanfang“ lautete, kritisierte er die israelische „Siedlungspolitik“.

Die folgenden Jahre waren für Israel nicht leicht. Der linksgerichtete Obama machte viel Druck auf Israel. Das Ergebnis war, dass Netanyahu einen Baustopp für die Gebiete Judäa und Samaria verhängen ließ. Zehn Monate wurde NICHTS gebaut. Diese Zeit sollte genutzt werden, um an einem Friedensvertrag zwischen Israel und Arabern zu „bauen“. Denn Abbas hatte einen „Siedlungsbaustopp“ als Vorbedingung für Verhandlungen verlangt.

Die zehn Monate verstrichen, ohne dass Abbas sich an den Verhandlungsstisch setzte. Ergebnislos lief die Zeit ab. Wieder, wie so oft in der Geschichte, bewiesen die Araber (Palästinenser), dass ihnen an einem Frieden mit Israel nichts lag.

Sie hätten zwischen 1948 -1967 Zeit gehabt, ohne eine einzige Verhandlung mit Israel zu führen, ihren Staat auszurufen. In diesen 18 Jahren, waren die Gebiete von Jordanien besetzt, also auch von Arabern. Die Mehrheit der Jordanier sind auch „Palästinenser“. Nicht zufällig, denn Jordanien war bis zu 1946 auch Teil des englischen Mandats für Palästina. Anstatt einen eigenen Staat zu gründen, wurde jedoch 1964 die PLO (Palästinensische Befreiungsorganisation) gegründet. Was der Westen als „Staatsgebiet Palästina“ versteht war damals allerdings komplett „Judenrein“ frei von jeglichen Israelis. Die waren nämlich in der Zeit zwischen 1929 bis 1948 alle vertrieben worden.

Wovon also sollte Palästina dann befreit befreit werden? Das Logo der PLO hilft diese Frage zu beantworten, siehe Foto.

Plo emblem

Man sieht die Karte des heutigen Israels ohne die Golanhöhen. Die Araber betrachten GANZ Israel als Palästina, als zu befreiendes Gebiet. Juden haben dort keinen Raum.

Man muß das wissen, um das Verhalten der Araber gegenüber Israel zu verstehen. Ziel war nie, einen Staat Israel zu tolerieren.  Das ganze Land am Mittelmeer sollte von Juden „befreit“ werden. Das war das erklärte Ziel der PLO. So hat man es seit Generationen in die heranwachsenden Köpfe eingetrichtert. Es ist utopisch anzunehmen, dass die jetzt plötzlich von dieser Linie abweichen würden. Jahrzehnte lange Propaganda kann nicht mal eben gelöscht werden.

Ich höre jetzt schon die Ersten einwenden, ja, das ist ja alles richtig, aber seit 1964 hat sich doch einiges getan. Die Fatah unter Abbas, als größte Fraktion in der PLO, gilt doch als gemäßigt. Hier empfehle ich einfach einen Blick in auf die Facebookseite der Fatah:
(https://www.facebook.com/Official.Fateh.1965/photos/a.1591709777754363.1073741828.1591249977800343/1803696366555702/?type=3&theater)

Die Fatah bereitet aktuell ihre Gedenkfeierlichkeiten zum 52 Jahr der „Palästinensischen Revolution“ vor. Zu diesem Anlass wurde dieses Foto gepostet:

fatah-52-revolution-2

Der Screenshot lässt keine Zweifel offen: Die von Abbas geführten PLO und Fatah, haben nicht das geringste Interesse an einer Zweistaatenlösung. Für sie gilt es noch immer, dass ganz Israel einem arabischen Staat Palästina weichen muß.

Während Kerry seine Rede hielt, und ein paar jüdische Häuser in Judäa und Samaria als Friedenshindernis bezeichnete, die eine Zweistaatenlösung unmöglich machten, ignoriert er, dass noch nie in der Geschichte, die arabische Seite eine solche Option ernsthaft in Erwägung zog.

Obama und Kerry ignorieren auch, dass die Hamas, die die letzten „freien“ Wahlen unter den „Palästinensern“  gewann, mit der Fatah auf Kriegsfuß stehen. Sie können sich untereinander nicht einigen. Kerry erwartet aber, dass Israel einen Schritt auf die Parteien zugeht. Auf welche eigentlich? Die Hamas gewann die letzten Wahlen, werden aber von den USA und anderen Staaten als Terrororganisation eingestuft. Die Fatah und ihr Vorsitzender Abbas besitzen gar nicht die Legitimität für die „Palästinenser“ zu verhandeln. Neue Wahlen wurden kürzlich von Abbas in letzter Minute auf unbestimmte Zeit verschoben, weil ein erneuter Sieg der Hamas als sicher galt.

Kerry und Obama ignorieren geflissentlich, dass Israel keinen Friedenspartner hat. Seit der Rede Obamas in Kairo, hat sich der Nahe Osten massiv verändert. Wenn er vorher schon kein Paradies war, so ist er nun zur Hölle geworden. Syrien ist ein brennendes Trümmerfeld. Saudi Arabien führt einen Krieg im Yemen. Die Zustände im Irak und dem Iran sind alles andere als Menschenfreundlich. Ägypten selbst, ist von stabilen Verhältnissen weit weg. Kräfte des Islamischen Staates sind überall im Nahen Osten am Werk.
(Dazu bitte diesen Artikel lesen: http://www.focus.de/politik/ausland/autor-wilfried-buchta-zeigt-auf-so-sieht-islamische-welt-in-10-jahren-aus_id_6423408.html)

Obamas Rede in Kairo ist lange her. Doch um seine Politik der Hinwendung zu den islamischen Ländern Nachdruck zu verleihen, reichte es ihm nicht, dem islamistischen Regime im Iran ein Ende der Sanktionen zu schenken. Obama griff zu einem letzten Mittel. Seit Jahrzehnten waren Resolutionen gegen Israel im Sicherheitsrat immer am Veto der USA gescheitert. Diesmal wies Obama an sich zu enthalten. Damit wurde der Weg frei, Israel auf der höchsten Bühne der Weltpolitik zu verurteilen.

Das ist wie ein Messer in den Rücken. Diese Entscheidung bestätigte die „Palästinenser“, dass sie mit ihrer Politik des Terrors und Intoleranz weitermachen  können, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Die Fatah postet weiter ihren Willen zu einem arabischen Staat ohne Israel, offen, für jeden auf der Facebookseite einsehbar.

Hat Obama, ein Friedensnobelpreisträger, wirklich dem Nahen Osten mit seiner Politik einen gefallen getan? Der Iran bastelt an der Atombombe, Syrien ist ein Massengrab geworden – Israel, der einzige Ort in der Region, wo Araber Sicherheit und Demokratie erleben, Israel hat er ein Messer in den Rücken gerammt.

Foto: Screenshot von der Fatah-Facebookseite:

fatah-52-revolution-3

Mehr News zu Israel täglich hier:
http://www.facebook.com/Freunde.Israels

Weitere Quellen und Links:
http://www.n-tv.de/politik/Siedler-wollen-wieder-bauen-article1561636.html

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