Ethnische Säuberung für einen Friedensvertrag?

Übersetzung einer Videobotschaft von Benjamin Netanjahu. Das englische Original ist weiter unten zu finden.

Ich gehe davon aus, dass viele von euch die Behauptung kennen, dass jüdische Gemeinden in Judäa und Samaria (Westbank) ein Hindernis für den Friedensprozess seien. Diese Meinung hat mich immer sehr irritiert.

Weil niemand ernsthaft behaupten würde, dass die knapp zwei Millionen Araber, die in Israel leben – dass die ein Hindernis für den Friedensprozess seien. Im Gegenteil, sie sind es nicht.

Israels Vielfalt zeigt die Offenheit und die Bereitschaft zum Frieden. Doch die palästinensische Führung verlangt einen palästinensischen Staat unter einer Bedingung: Keine Juden.

Dafür gibt es eine Bezeichnung: Sowas nennt sich ethnische Säuberung. Diese Forderung ist ein Skandal.

Es ist ein umso größerer Skandal, da die Weltöffentlichkeit dies gar nicht als Skandal empfindet. Einige der sonst fortschrittlichen Länder unterstützen dieses Unrecht sogar noch.

Frage Dich selbst mal: Würdest Du ethnische Säuberungen in deinem Land akzeptieren? Ein Land ohne Juden,  Spanier, ohne Farbige?

Seit wann ist Fanatismus ein Fundament für Frieden?

In diesem Moment spielen jüdische Kinder in Judäa und Samaria im Sandkasten mit ihren Freunden. Macht ihre Anwesenheit Frieden unmöglich? Ich kann mir das nicht vorstellen.

Ich denke, dass es Intoleranz gegenüber anderen ist, was einen Frieden unmöglich macht. Gesellschaften die alle Menschen tolerieren, streben wirklich nach Frieden.

Ich stelle mir einen Nahen Osten vor, wo junge Araber und junge Juden zusammen lernen, arbeiten und Seite an Seite in Frieden leben.

Unsere Region braucht mehr und nicht weniger Toleranz.

Wenn Sie das nächste Mal jemanden sagen hören, dass Juden irgendwo nicht leben dürfen, geschweige denn in deren historischem Land, dann denken Sie einen Moment über die Folgen nach.

Eine ethnische Säuberung für Frieden ist absurd. Es ist an der Zeit, dass es mal jemand ausspricht. Ich habe es gerade getan.

Video:


English:

I’m sure many of you have heard the claim that Jewish communities in Judea Samaria, the West Bank, are an obstacle to peace.

I’ve always been perplexed by this notion.

Because no one would seriously claim that the nearly two million Arabs living inside Israel – that they’re an obstacle to peace. That’s because they aren’t. On the contrary.

Israel’s diversity shows its openness and readiness for peace. Yet the Palestinian leadership actually demands a Palestinian state with one pre-condition: No Jews.

There’s a phrase for that: It’s called ethnic cleansing.

And this demand is outrageous.

It’s even more outrageous that the world doesn’t find this outrageous. Some otherwise enlightened countries even promote this outrage.

Ask yourself this: Would you accept ethnic cleansing in your state? A territory without Jews, without Hispanics, without blacks?

Since when is bigotry a foundation for peace?

At this moment, Jewish schoolchildren in Judea Samaria are playing in sandboxes with their friends.

Does their presence make peace impossible?

I don’t think so.

I think what makes peace impossible is intolerance of others. Societies that respect all people are the ones that pursue peace. Societies that demand ethnic cleansing don’t pursue peace.

I envision a Middle East where young Arabs and young Jews learn together, work together, live together side by side in peace.

Our region needs more tolerance, not less.

So the next time you hear someone say Jews can’t live somewhere, let alone in their ancestral homeland, take a moment to think of the implications.

Ethnic cleansing for peace is absurd.

It’s about time somebody said it.

I just did.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s