Purim 1934 in Tel Aviv und der Nazi-Drachen

Purim 1934 in Tel Aviv. Purim ist ein Fest im Judentum wo man sehr ausgelassen feiert. Es geht zurück auf das Buch Esther in der Bibel. Damals sollte das Volk Israel, dass sich in Gefangenschaft befand, vernichtet werden. Durch den Mut und Einsatz der jüdischen Königin Esther bei ihrem Mann, dem König, gelang es Esther das Unheil von ihrem Volk abzuwenden. Seitdem verkleidet man sich an Purim und feiert das Leben.

Auch 1934 wurde Purim gefeiert. Damals allerdings, befanden sich die Juden wieder in einer Situation ähnlich wie zur Zeit der Königin Esther. Ein Diktator in Deutschland hatte sich zum Ziel gesetzt, alle Juden in seinem Reich zu vernichten. Die Nazis hatten unter dem Hakenkreuz angefangen Juden systematisch zu verfolgen.

In Tel Aviv wurden die Nazis als dreiköpfiger Drache damals symbolisch präsentiert, bemalt mit Hakenkreuzen. Die Gefahr war damals sichtbar und bekannt. Die Weltöffentlichkeit jedoch hatte andere Sorgen. Die politischen Führer setzten auf die Diplomatie und investierten viel Energie in Verhandlungen mit den Nazi-Drachen.

Am Ende war die ganze Welt in einem fürchterlichen Vernichtungskrieg. Etwa sechs Millionen Juden wurden von den Nazis und ihren willigen Helfern in Europa ermordet.

Ich möchte hier dazu aufrufen, mit Ideologien, die die Vernichtung der Juden im Programm haben, nicht zu verhandeln. Es hat in der Geschichte nie funktioniert mit Extremisten und Rassisten zu verhandeln – es war immer nur eine Stärkung der Extremisten, es verschaffte ihnen nur Zeit.

Foto: Purim-Parade in Tel Aviv 1934
purim nazis 1934

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