Wo sich Paradies und Hölle treffen: Grenze im Golan

Auf meiner fünften Reise nach Israel standen die Golanhöhen im besonderen Fokus. Die Golanhöhen sind eine interessante Region. Hier kann man sich wunderbar in der Natur erholen, wandern oder fahrradfahren. Aber in den Golanhöhen kann man auch viel über die Geschichte Israels und seiner Nachbarn lernen. Wer die Golanhöhen hatte, der kontrollierte früher das Wasser des Jordans. Aber noch wichtiger, wer auf den Golanhöhen seine Truppen hatte, der hatte einen entscheidenden strategischen Vorteil in der Hand. Besonders der Yom Kippur Krieg von 1973 hat Spuren im Golan hinterlassen. Immer wieder sieht man rostende Panzer aus dem Krieg im Gelände stehen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA1967, also im „Sechs-Tage-Krieg“, eroberte Israel die Golanhöhen, nachdem von dort aus immer wieder auf israelische Dörfer geschossen wurde. Nach dem Krieg, am 19. Juni 1967, beschloss Israel die Golanhöhen gegen einen Friedensvertrag zurückzugeben – doch die Araber lehnten das ab!
Das ist wichtig zu wissen, denn die oft geforderte Formel „Land für Frieden“ wollten die Araber nie. Es ging immer nur darum Israel zu vernichten. Ohne Aussicht auf Frieden war es selbstmord die Golanhöhen an Syrien wieder abzutreten, es würde wieder dauerhaften Beschuss bedeuten. Daher begann Israel mit der Besiedlung der Golanhöhen. Seit 1981 gelten die Golanhöhen als von Israel annektiert. Heute leben dort etwa 20.000 Juden und etwa genau so viele Drusen. Doch nach wie vor verlangen Syrien und die UNO jedoch von Israel die Rückgabe der Golanhöhen an Syrien. Was dies heute praktisch bedeuten würde will jedoch keiner aussprechen. Darüber schreibt auch niemand.

Angenommen, die Golanhöhen wären wieder an Syrien zurück gegeben worden, welche Auswirkungen hätte das heute?
Dies würde bedeuten, dass heute etwa 20.000 Drusen von dem grausamen Krieg in Syrien auch betroffen wären – während sie heute den Frieden in Israel genießen können. Es würde auch bedeuten, dass der Islamische Staat heute von den Golanhöhen Israel perfekt unter Beschuß nehmen könnte. Wären die Golanhöhen an Syrien abgetreten worden, würde dies nicht mehr Frieden bedeuten, sondern mehr Krieg! Noch mehr Flüchtlinge und noch mehr Elend für Kinder.

Am 25. April stand ich BOAS4655 blogim Golan, nur etwa 500m von der Grenze zu Syrien entfernt. Im Hintergrund hörte man immer wieder laute Explosionen und man sah Rauch aufsteigen. Doch waren meine israelischen Freunde und ich nicht allein dort, auch zwei arabische Familien waren anwesend und beobachteten durch ein mitgebrachtes Fernglas die Explosionen in Syrien. Ob die wohl zu Syrien gehören wollen? Siehe das Foto links.

Ob Syrien, wo der Krieg schon im vierten Jahr in Folge wütet, oder Jemen, Libanon, Sinai… Israels Nachbarn sind von Bürgerkrieg und Kämpfen geplagt. Kämpfe, mit denen Israel nichts zu tun hat. Stattdessen ist Israel ein Paradies wo Muslime, Christen, Juden und viele andere Religionen gleichberechtigt in Frieden nebeneinander leben können.

Israel ist, verglichen mit den anderen Akteuren im Nahen Osten, ein Paradies das an die Hölle grenzt. Denn nichts anderes ist das, was der IS in Syrien und im Irak eingerichtet hat.

Wer für Frieden ist, der sollte Israel unterstützen, heute mehr denn je. Israel ist der einzige Stabilisator im Nahen Osten. Ohne Israel würde der Nahe Osten ein Landstrich voller Diktaturen und Krieg sein.

Video aus dem Golan, 25.04.2015:

Für weitere Informationen lesen sie hier mit:
http://www.facebook.com/Freunde.Israels

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Ein Gedanke zu “Wo sich Paradies und Hölle treffen: Grenze im Golan

  1. na ich bin sehr für israel .und finde isreal sollte sich vergrößern um mehr sozialen frieden in der region verbreiten zu können. die nachbarländer sind chaosstaaten die früher oder später aufhören zu existieren.

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