Das Interview zum NahOst-Konflikt

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Frage: Was war ihrer Meinung nach der Auslöser des Israelisch/Arabischen Konflikts?
Anwort:

Der Israelisch/ Arabische Konflikt wurde ausgelöst, durch die gleichen Ursachen wie auch der Deutsch/Jüdische Konflikt 1933: Judenhass (Antisemitismus).
Was war der Auslöser für den Holocaust und der Ermordung von 6io. Juden unter deutscher Aufsicht? Es war purer Rassismus. Ein Konflikt muss nicht zwangsläufig immer zwei Schuldige haben. Hass kann auch durch vorgeschobene Gründe entstehen. Der Mufti von Jerusalem bot Hitler schon kurz nach seiner Machtergreifung 1933, seine Unterstützung bei der Vernichtung der Juden an.  Der arabisch/muslimische Hass auf Juden ist viel älter als der Staat Israel.
Somit kann auch die Gründung Israels oder die vermeintliche Besatzung von Judea und Samaria (Westbank) nicht der Grund für den Konflikt sein.

Frage: Wie schätzen sie die Rolle der UN in der Geschichte des Konflikts ein?
Antwort:
Die UN haben sich in ihrer Geschichte fast ausschließlich nicht neutral in dem Konflikt verhalten. Während die UN die Menschenrechtsverletzungen in muslimischen Ländern fast ausnahmslos ignorierte, wurde Israel für Selbstverteidigung kritisiert. Die UN ist, meiner Meinung nach, eher ein Organ gewesen, das den Konflikt befeuert hat. Was besonders daran zu erkennen ist, dass NUR sogenante „palästinensische“ Flüchtlinge ihren Flüchtlingstatus vererben können. Für alle anderen Flüchtlinge dieses Planeten gilt, dass wenn sie Kinder in einem Land bekommen, wo sie hingeflphen sind, diese Kinder von der UNO nicht als Flüchtlinge anerkannt werden. Das gilt aber nicht für die „Palästinenser“. Deren Kinder und Enkelkinder werden von der UN alle als Flüchtlinge anerkannt. So konnten aus ursprünglich ca. 750.000 mehere Millionen Flüchtlinge werden. Es ist Rassismus seitens der UN wenn nicht alle Flüchtlinge gleich behandelt werden und nicht gleiche Rechte haben!

Frage: Was/Wer steht Ihrer Meinung nach einem dauerhaften Frieden im Weg?

Antwort:
Ich denke nicht, dass man das an einer Person oder einer Organisation festmachen kann. Vielmehr sind alle Schuld, die Hass gegen Juden streuen. Zum Beispiel müssen arabische Schulbücher endlich frei von Judenhass sein, damit eine Generation heranwachsen kann, die bereit zur Toleranz und Frieden ist. Im Grunde ist der Antisemitismus Schuld an dem Konflikt.

Frage:
Die israelischen Siedlungen im Westjordanland sind sehr umstritten und gelten allgemein als Hindernis zu einem dauerhaften Frieden. Welche Lösung gibt es aus ihrer Sicht?
Antwort:
Es ist falsch, dass die Siedlungen „allgemein“ als Hindernis für den Frieden gelten. Ich kenne tausende Menschen, die alle kein Problem in den „Siedlungen“ sehen. Diese Menschen leben alle nicht in Israel.
Da die Westbank noch nie zu irgendeinem Staat gehörte, kann sie auch nicht besetzt sein. Man kann nur etwas besetzen was vorher ein souveräner Staat war. Ich denke auch, dass das Gebiet viel zu klein ist, um einen wirklich lebensfähigen Staat daraus zu kreieren. Die Araber haben zudem bereits 22 Staaten. Überall in diesen Staaten werden Frauen unterdrückt und herrschen Diktatoren. Ich halte eine weitere Diktatur für falsch. Wenn die Westbank zu Israel gehört, dann können Frauen selbstbestimmt leben und die Freiheiten einer Demokratie nutzen.

Frage:
Welche Bemühungen gibt es, den Konflikt zu lösen? Von wem gehen diese Bemühungen aus?
Antwort:
Israel gibt Arabern, Christen, Muslimen und vielen anderen Volksgruppen und Glaubensrichtungen Sicherheit, Arbeit und Freiheit. Das sollte jedem ermöglichen in Frieden zusammen zu leben – wenn man es denn möchte.

Frage:
Welche von „Außen“ geleistete Hilfe, sehen sie als am sinnvollsten und am meisten zukunftsträchtig?
Antwort:
Tourismus, Schüleraustausch, Kooperation in Sport, Wissenschaft und Wirtschaft sind die besten und effektivsten Brücken zum Frieden.

Frage:
 Wie kann ich, in meiner Position als junger Europäer am besten zur Lösung des Konflikts beitragen?
Antwort:

Zuerst sollte sich jeder gründlich informieren. Es gibt wahrscheinlich über keinen Konflikt auf der Welt mehr Propaganda im Internet. Es gibt über kein Volk mehr Vorurteile als gegenüber Juden. Das muß aufhören und das geht am besten, wenn man sich gut informiert. Junge Europäer sollten sich vor allem in der Bekämpfung des Antisemitismus stark machen. Judenhass ist die Ursache des Konflikts – wenn es keinen Judenhass mehr gibt, ist auch der Konflikt Geschichte.

Hinweis:
Dieses Interview wurde von Einer Schülerin für ein Referat geführt. Die Antworten stammen vom Blogger selbst.
Täglich interessante News zu diesem Thema hier: http://www.facebook.com/Freunde.Israels

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