Pressefreiheit wird zum neuen Diener des Islam

Pressefreiheit ist eine wichtige Säule der Demokratie. Sie sollte geschützt werden wie der eigene Augapfel. In jüngster Zeit wird aber immer deutlicher, dass die Pressefreiheit zum Teil nur noch auf dem Papier besteht. Damit meine ich nicht die Pressefreiheit in Diktaturen wie dem Iran, Saudi Arabien, Nord Korea usw. Ich denke dabei vielmehr an die Pressefreiheit in Europa oder den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Pressefreiheit wird nicht von Politikern bedroht oder eingeschränkt, auch nicht von machthungrigen Präsidenten.
Die Pressefreiheit im „freien Westen“ wird von der Presse selbst aufgegeben. Das ist etwas, was völlig unerwartet und unlogisch erscheint. Seit wann verzichten westliche Journalisten auf ihr Recht auf Pressefreiheit in einer Demokratie?

Die „New York Daily News“ ist ein aktuelles Beispiel. Sie veröffentlichte ein Foto auf dem einer der Journalisten der Satire Zeitschrift Charlie Hebdo mit einer Ausgabe derselben zu sehen ist. Auf dem Cover der Zeitschrift ist eine Mohammed Karrikatur zu sehen, das heißt, im Original. Aber die „New York Daily News“ hat die Mohammed Karikatur gepixelt und somit unerkenntlich gemacht. Die Figur neben der verpixelten zeigt einen Juden mit Krummnase. Den hat man nicht verpixelt. EIne Mohammed Karrikatur wird nicht gezeigt, weil das Gefühle von Muslimen verletzen könnte, aber eine Karrikatur eines Juden, die dazu noch Vorurteile der Nazis bedient, ist ok. Ist das Journalismus 2015?
Sind Gefühle von Juden egal und Gefühlen von Muslimen nicht?

Die Journalisten haben zu eine großen Teil angst vor Morddrohungen oder Terroranschlägen von Muslimen. Diese Angst führt dazu, dass man die Pressefreiheit aufgibt, und indirekt zum Diener des Islam wird. Schritt für Schritt, wird das Denken geprägt von Angst und Unterwürfigkeit. Das traurige dabei, der Islam wird von vielen auch noch als Opfer identifiziert.

Wenn, dann müssen in einer Demokratie alle Menschen und Gefühle gleich behandelt werden. Aber Grundsätzlich gilt: Die Presse in einer Demokratie ist frei – auch frei jede Religion zu kritisieren. Genauso, wie Religionen die Presse kritisieren dürfen – aber nicht mit Terror sondern indem man einen eigenen Verlag gründet oder Leserbriefe schreibt. In einer freien Gesellschaft gibt es viele Formen der Kritik – Gewalt gehört nicht dazu.

http://t.co/yCEJPfBc3m
(Selective pixelization: in pic of dead CH editor, NY Daily News blurs cartoon of Mohammed, leaves hooked-nosed Jew)

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Anerkennung Palästinas?

 

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