Vereintes Königreich – vereint gegen Israel?

Schwedens neue Regierung aus Sozialdemokraten und Grünen hat angekündigt „Palästina“ als Staat anerkennen zu wollen. Großbrittanniens Parlament hat es am 14.10.2014 bereits getan, in einer Abstimmung forderte die Mehrheit der Parlamentarier die Regierung dazu auf, „Palästina“ als Staat anzuerkennen. Auch Spanien kündigte an, „Palästina“ als Staat anerkennen zu wollen. Es scheint momentan ein Trend zu sein, den ein Parlament nicht verpassen sollte: Die Anerkennung eines unabhängigen Staates „Palästina“.

Warum kommt das gerade jetzt, wo tausende Kurden von Anhängern des Islam erbarmungslos gemordet werden? Warum nutzt man die aktuelle Berichterstattung nicht um mal einen unabhängigen Staat für die Kurden zu fordern und auch anzuerkennen? Man bedenke, dass es mehr als 20 arabische Staaten gibt, wohin Araber sich zurückziehen könnten, sollten sie nicht in Israel leben wollen. Hingegen gibt es KEINEN EINZIGEN kurdischen Staat!
Wäre es nicht viel dringender jetzt etwas für die Kurden zu tun?

Zurück zu Großbrittannien. Im Jahre 1922 teilten die Engländer PALÄSTINA in zwei Verwaltungsbezirke: Palästina und Transjordanien. Warum man den viel größeren Teil „Transjordanien“ nannte und nicht „Palästina“, darüber kann jeder selber spekulieren – logisch war es nicht. Es wurde fortan der kleine, schmale Küstenstreifen fortan „Palästina“  genannt und nicht Israel, was viel richtiger gewesen wäre. Warum? Weil es das historische Gebiet Israels ist. Selbst auf den Münzen des damaligen Mandatsgebietes Palästina stand die Abkürzung für Israel drauf, siehe Foto. Die Abkürzung für Israel steht in Klammern und besteht aus den beiden hebräischen Buchstaben  „א“ (Alef) und „י“ (Yud) für ארץ ישראל (Eretz Yisrael = Land Israel).

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Dieser Küstenstreifen, war immer bekannt und auch den engländern voll bewußt als LAND ISRAEL.  Dennoch wurde damals, als Großbrittanien das Mandatsgebiet Palästina 1922 teilte, falsch vorgegangen bei der Namensgebung. Als es dann vor den Vereinten Nationen 1947 wieder um eine Teilung Palästinas ging, war damit natürlich nur der kleine, schmale Küstenstreifen gemeint. Bei dieser historischen Abstimmung 1947 für einen weiteren arabischen Staat und den allerersten JÜDISCHEN Staat seit dem Jahr 70 moderner Zeitrechnung, bei dieser Abstimmung enthielten sich die Engländer! Für Israel konnte Großbrittanien damals nicht stimmen. Jedoch wenn es um Palästina geht, da sind die Parlamentarier des Köngreiches sofort dabei ihre Unterstützung zu bekunden.

Angenommen, der Wille dieser britischen Parlamentarier würde umgesetzt werden, was würde das für die Menschen in diesem Staat „Palästina“ bedeuten?

Im Jahre 2006 wurden das letzte Mal Wahlen unter den Arabern in Gaza und Judea/Samaria („Westjordanland“) abgehalten. Aus diesen Wahlen ging die Hamas als stärkste Kraft hervor. Die Hamas ist eine Gruppe die für die Sharia ist und die errichtung eines Kalifats anstrebt. Was bedeutet das?

1. Gleichberechtigung von Frauen und Männern würde es NICHT geben in „Palästina“

2. Das heiraten von Kindern wäre legal

3. Redefreiheit würde es nicht geben – genauso wie in allen anderen arabischen Staaten

4. Keine freie Religionsausübung für Nichtmuslime

Man sagt, Politik wird von Menschen für Menschen gemacht. So zumindest sollte es in einer Demokratie sein. Für wenn hat das britische Parlament eigentlich Politik gemacht, als für einen Staat „Palestina“ abgestimmt wurde?
Für die Frauen und Kinder in „Palästina“ sicher nicht. Auch nicht für die Christen dort. Profitieren würden von der Entscheidung Großbrittanniens nur die Hamas, die sich in Ihrer Ideologie nicht von der der IS (=Islamischer Staat) unterscheidet. Wollen die Parlamentarier das wirklich? Wenn sie für Menschenrechte sind, sicher nicht.

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